Together in The Gambia e.V.

Together for The Gambia - Together for the future

Novemberreise 2019

Unser Besuch im April/Mai hatte neben den Standardthemen Schulunterstützung und Hilfe für das Health Centre Fajikunda die Schwerpunktthemen

  • Mögliche Aktivitäten im Health Centre (HC) „unseres“ Dorfes Jabang
  • Gewerbliche Ausbildung/Buchhalterausbildung
  • Zahnhygiene

Bei der Reise im Juni/Juli haben wir unseren Beschluss, das Material für die Mauer um das HC Jabang zu finanzieren, mitgeteilt und das weitere Vorgehen besprochen.

Die jetzige Novemberreise stand überwiegend im Zeichen des Containers, der unterdessen in Jabang angekommen war. Über diese Reise wird im Folgenden berichtet:

  1. Unser Container und 14 Fahrräder
  2. Das Health Centre in „unserem“ Dorf Jabang
  3. Unterstützung von Health Centres/Hospitals
  4. Unterstützung von Schulen
  5. Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
  6. Herdbau

Als Gast hat uns Elke Möller begleitet.

Barbara & Jürgen Fröber
Uta Wegener-Linse
Waltraud Schnoege

 

  1. Unser Container und 14 Fahrräder
  2. Das Health Centre in „unserem“ Jabang
  3. Unterstützung von Health Centren/Hospitals
  4. Unterstützung von Schulen
  5. Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
  6. Herdbau

Der Container …

Ein Freund unseres Vereins hat in der Vergangenheit schon finanziell unterstützt. Unseren Plan, ein (kleines) Ausbildungszentrum für gewerbliche Berufe wie Maurer, Schreiner, Installateur u.a. einzurichten, fand er so gut, dass er einen Container, der in diesem Zentrum als Lagerraum dienen kann, spendete und den Transport nach Gambia noch dazu.

Er hat seinen 75sten Geburtstag zum Anlass genommen, bei seinen Freunden um Unterstützung für unseren Verein zu bitten. Diese Bitte wurde gehört: Es wurden 14 Fahrräder, Ersatzteile für Fahrräder, ein Gestell zum Fixieren eines Fahrrades während der Reparatur und ganz viel Werkzeug gespendet.

Entladen eines Hängers
Entladen eines Hängers

Von ganz vielen anderen Sponsoren hatten wir so viel Material erhalten, dass wir

Nach dem Entladen
Nach dem Entladen
  • 45 Umzugskartons mit Verbandsmaterial aus ganz vielen „abgelaufenen“ Erste-Hilfe-Kästen füllen konnten;
  • 41 Umzugskartons mit sonstigem medizinischen Verbrauchsmaterial hatten;
  • medizinische Geräte (u.a. Sterilisatoren, Ultraschall-Geräte, chirurgisches Instrumentarium) gut verpackt verladen haben
  • 17 Umzugskartons mit Schulmaterial (Hefte, Bleistifte, Zirkel, …) füllen konnten.

Außerdem haben wir 32 Kartons für den Verein „Kindergarten Linden, Schul- und Dorfentwicklung in Gambia“ mitgenommen.

Wir haben alle Kisten und Geräte nach Ostfriesland gebracht und dort auf Paletten verpackt, die von einem LKW abgeholt, nach Hamburg gebracht und dort in „unseren“ Container verladen wurden.

 

Erster Einblick: Der Container nach dem Versand
Erster Einblick:
Der Container nach dem Versand
Der Container
Der Container wird abgeladen

Unser Zeitplan hat geklappt: der Container ist nach einer Laufzeit von nur 5 Wochen im Hafen von Banjul angelandet. Unsere gambischen Freunde hatten die Zollbefreiung der Ministerien für Gesundheit und für Schulausbildung erhalten, so dass kein Zoll fällig wurde. Das Auslösen des Containers war damit – bis auf den bürokratischen Aufwand – nicht mehr problematisch.

Nach Absprache mit dem Verein „Kindergarten Linden, Schul- und Dorfentwicklung in Gambia“, der auch in unserem Dorf aktiv ist, wurde der Container auf deren Kindergartengelände zwischengeparkt, wo wir ihn am Tag nach unserer Ankunft in Gambia vorfanden.

Spannend war das Öffnen – es war nichts beim Transport durcheinander geraten. Die Ladung sah genauso aus wie beim Verpacken im Hafen von Hamburg.

 

… und 14 Fahrräder

Ali, der Besitzer eines Fahrradgeschäftes in Jabang.
Ali, der Besitzer eines Fahrradgeschäftes in Jabang
Transport ins Lager
Die Fahrräder kamen in ein sicheres Lager

Da es in Jabang zwei Fahrrad-Reparaturwerkstätten gibt, konnten wir die ursprüngliche Idee, eine Werkstatt einzurichten und zu eröffnen, nicht realisieren. Alternativ kommt der Bau von Lastenfahrrädern in Betracht. Ali, der Besitzer eines Fahrradgeschäftes in Jabang hatte sich beim vorhergehenden Besuch begeistert gezeigt von dieser Idee. Nach seiner Einschätzung würden Lastendreiräder eine Lücke für Transportmöglichkeiten im Nahbereich schließen.

Material für Fahrrad Ali

Wir haben vereinbart, aus zwei der mitgebrachten Fahrräder ein Lastendreirad bauen zu lassen. Die Umbaukosten bezahlen wir mit einem weiteren Fahrrad und dem Gestell für vereinfachte Fahrradreparaturen.

Dieses Lastendreirad soll gegen eine geringe Gebühr vermietet werden, ebenso wie ein Fahrrad mit Anhänger (den Anhänger hatten wir ebenfalls im Container mitgebracht). Wir sind gespannt, wie diese Angebote angenommen werden. Die Verwendung der anderen Fahrräder ist davon abhängig.

 

 

1   Unser Container und 14 Fahrräder
2   Das Health Centre in „unserem“ Jabang
3   Unterstützung von Health Centren/Hospitals

4   Unterstützung von Schulen
5   Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
6   Herdbau

Health Centre in Jabang
Health Centre in Jabang.

Zur Erinnerung:
Das Health Centre in Jabang hat ein Sponsor aus Katar gebaut, nur das nackte Gebäude. Es fehlen jegliche Sanitärinstallationen. Die Elektroinstallationen im Gebäude sind vorhanden, aber kein Anschluss an eine Stromversorgung (öffentlich oder solar) und nicht die in Gambia übliche Umfassungsmauer. Zudem ist keinerlei Einrichtung vorhanden. Das Gebäude selbst ist sehr gut -zweckmäßig und ansprechend- und auch nach drei Jahren Leerstand noch in einem guten Zustand. Es hat vier Krankensäle (für je ca. 6 Betten) und die erforderlichen Funktionsräume (zwei Behandlungszimmer, Labor, Apotheke und Lager).

Während des Frühjahrbesuches haben wir durch Zufall erfahren, dass die gambische Regierung bereit ist das Gesundheitszentrum zu betreiben, jedoch nur dann, wenn es voll funktionsfähig ist, d.h. wenn alle oben beschriebenen fehlenden Einrichtungen vorhanden sind.

Da wir mit unserem geplanten Ausbildungszentrum noch nicht recht vorankommen (s. Punkt 5) und es keinerlei Krankenversorgung in Jabang (ca. 30.000 Einwohner) gibt, hat der Verein beschlossen, von den erforderlichen Maßnahmen die Umfassungsmauer zu finanzieren, wenn die Übernahme durch die Regierung schriftlich bestätigt wird und die Dorfbevölkerung die Arbeitsleistung übernimmt. Diese beiden Bestätigungen haben wir erhalten.

Das gemeinsame Konzept sieht vor:

  1. die Einrichtung einer Erste-Hilfe-Station für Notfälle
  2. eine ambulante Versorgung bei ausreichender medizinischer Einrichtung
  3. nach Ausrüstung der Krankenzimmer die stationäre Versorgung
Bürgermeister und der Ältestenrat
Bürgermeister und der Ältestenrat
Mauerbau
Mauerbau

Seit Juli wird an jedem Wochenendsonntag die Umfassungsmauer gebaut und trotz Regenzeit sind 140 m (von geschätzten 220 m) fertig. Es ist beachtenswert, mit welchem Engagement das Dorf hier aktiv ist. Viele junge Männer mauern und der Bürgermeister und der Ältestenrat unterstützen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung dieser Aktion.

Auch wir wollten die Bedeutung dieses Engagements hervorheben. Wir waren an drei Sonntagen vor Ort. Außerdem haben wir zu einem Grillabend eingeladen und alle kamen! Zwei Ziegen wurden geschlachtet und ein leckeres Essen zubereitet.

Zubereitung des Festmahl
Zubereitung des Festmahles
Die Helfermanschaft

Wir bekamen zusammen mit den Dorfhonoratioren das Essen gereicht, das natürlich mit der Hand gegessen wurde. Zum Abschluss dieses Abends haben wir einen Fußball und 30 Fußballtrikots, die sich die jungen Männer gewünscht hatten, übergeben: 15 rote und 15 gelbe, auf der Brust unser
Vereinsname: Together in The Gambia

 

Fußballtrikots
Fußballtrikots

 

 

Wasserturm
Wasserturm

Wasserversorgung:
Es existiert ein Bohrloch, eine nicht angeschlossene Pumpe und ein Wasserturm mit ca.1,5 m³ Fassungsvermögen. Da dieses Fassungsvermögen für ein Gesundheitszentrum und eine Geburtsstation nicht ausreicht, muss ein Anschluss an das öffentliche Netz erfolgen. Das wird das Dorf übernehmen. Wir haben zugesagt zu prüfen, ob wir die Sanitärinstallationen (Waschbecken, Wasseranschlüsse und –abflüsse, zwei Duschen) in Höhe von ca. 600 € übernehmen.

Hinweis: Nach unserer Rückkehr hat die Mitgliederversammlung beschlossen, diese Kosten zu übernehmen und dann hat ein Sponsor hierfür 500 € zugesagt.

Elektroversorgung:
Die Leitungen sind bauseitig verlegt. Der Verein „Kindergarten Linden, Schul- und Dorfentwicklung in Gambia e.V.“ hat beschlossen, die Kosten für Solarversorgung und den Anschluss an das öffentliche Stromnetz zu übernehmen.

Viele der für eine Erste-Hilfe-Station notwendigen Einrichtungen haben wir in unserem Container mitgebracht: Untersuchungsliege, Sterilisatoren und Destilliergerät, Ultraschall-Gerät, Mikroskop, u.a.m.). Der zuständige Regionaldirektor des Gesundheitsministeriums hat zugesagt zu prüfen, ob noch fehlende Geräte / Einrichtungsgegenstände regierungsseitig beschafft werden können.

 

1   Unser Container und 14 Fahrräder
2   Das Health Centre in „unserem“ Jabang
3   Unterstützung von Health Centres / Hospitals
4   Unterstützung von Schulen

5   Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
6   Herdbau

Transport medizinischer Geräte
Transport medizinischer Geräte

Seit langem unterstützen wir das Health Centre Fajikunda, ca. 30 Fahrminuten von Jabang entfernt, mit Verbandsmaterial, das wir aus „abgelaufenen“ Erste-Hilfe-Kästen sortiert haben. Ganz viele Unterstützer haben geschätzte 2000 Kästen gesammelt, die sonst bei uns weggeworfen worden wären. Das HC kümmert sich in seinem Einzugsbereich von 200.000 Personen um Wundversorgung und Verbandswechsel. Wir haben auch dieses Mal wieder Verbandsmaterial gebracht, aber auch sonstiges medizinisches Material wie ein Ultraschall-Gerät, einen Sterilisator, Laborgeräte.

Barbara, Mr. Ceesay, Jürgen
Barbara, Mr. Ceesay, Jürgen

Mr. Ceesay, der Officer in Charge, hat uns mit sehr bewegenden Worten gedankt; wir sind nach seiner Aussage die einzigen, die diesem staatlichen Health Centre helfen.

Ultra-Schall-Gerät
Ultraschall-Gerät

Zur Erinnerung: wir hatten ihn im letzten Herbst nach seinen drei dringlichsten Wünschen gefragt. Er hatte uns genannt: Ultra-Schall-Gerät (hat er bekommen), OP-Tisch und Narkose-Gerät, diese Geräte braucht er, wenn bei seinen ca. 230 Geburten im Monat ein Kaiserschnitt erforderlich ist.

 

Sterilisator
Der Sterilisator ist angekommen

Das General Hospital Bansang, ca. 300 km östlich im Landesinneren gelegen, ist das einzige große Krankenhaus in diesem Teil Gambias. Wir kennen es von früheren Besuchen und unterstützen es seitdem. Wir haben neben einem Sterilisator den VW-Bus beladen mit speziellen medizinischen Verbrauchsmaterialien und sind ins Landesinnere gefahren. Wie überall ist auch in Gambia die Versorgung einer Einrichtung abhängig von der Entfernung zum Ministerium. Mit unseren orthopädischen Schienen, Bandagen und Gehhilfen konnten wir genau die Versorgungslücken füllen.

 

 

Sterilisator
Sterilisatortransport
Weiteres Material für das General Hospital Bansang.
Weiteres Material für das General Hospital Bansang.

Da wir nicht alles Material, von dem wir annahmen, dass es in Bansang gebraucht wird, mitnehmen konnten, haben wir in Bansang den Bedarf abgefragt. Diesen Wünschen entsprechend haben wir das Material nach der Rückkehr zusammengestellt. Es wurde dann von Bansang mit einem Transporter abgeholt. Es waren 12 Umzugskartons!

Jetzt waren nur noch zwei Umzugskartons mit sehr speziellem Material übrig, das nur in einer Fachklinik gebraucht werden kann. Wir haben es deshalb in das Edward Francis Small Teaching Hospital Banjul (EFSTH) bringen lassen.

Damit waren alle 41 Umzugskartons mit medizinischem Verbrauchsmaterial verteilt.

 

1   Unser Container und 14 Fahrräder
2   Das Health Centre in „unserem“ Jabang
3   Unterstützung von Health Centren/Hospitals
4   Unterstützung von Schulen
5   Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“

6   Herdbau

Lower Basic school Jabang (LBS)

Tarfelfarbe
Tarfelfarbe für die LBS

Die LBS wird von der Regierung um 18 Klassenräume erweitert, der Bau ist seit Juli kaum vorangekommen, obwohl Fertigstellung für Herbst angesagt war. Somit ist auch die Entlastung für Schüler und Lehrer noch nicht eingetreten. Noch immer sind in den Klassen 70 bis 80 Schüler, z.T. bis 100, die Gesamtschülerzahl liegt deutlich über 2000. Diese teilen sich z.Z. die insgesamt 13 Klassenräume mit den ca. 500 Schülern der Upper Basic School (s.u.)!

Der Direktor geht Anfang 2020 in Pension. Wir haben nur die gewünschte Tafelfarbe mit Schmirgelpapier und Pinsel abgegeben. Wir sind gespannt auf die neue Schulleitung.

Upper Basic School Jabang (UBS)

Unterrichtsmaterial für die UBS.
Unterrichtsmaterial für die UBS.

Auch dieser Neubau ist nicht zeitgerecht fertig geworden, die Unterrichtsumstände sind katastrophal (s.o. LBS).

Auch für die UBS haben wir das, was in Gambia nur schwer zu bekommen und teuer ist, mitgebracht: Zirkelkästen, Geodreiecke, mm-Papier. Die Schulleiterin hat uns gezeigt, dass das Geometriematerial vor dem Unterricht ausgegeben und danach wieder eingesammelt wird.

Nähmaschine für die UBS.
Nähmaschine für die UBS.

Für die Demonstration an der Tafel haben wir Geometrie-Lehrmaterialien übergeben, was zu Begeisterung geführt hat.

Um gezielt zu unterstützen, haben wir uns eine Wunschliste geben lassen. Den dort aufgeführten Wunsch nach einer Nähmaschine für den Haushaltsunterricht haben wir sofort erfüllen können.

Arabische Schule Jabang

Die arabische Schule ist eine private Schule, die wir neben den staatlichen Schulen auch immer bedenken. In Eigenleistung von Dorfbewohnern sind zwei neue Klassenräume gebaut worden, die noch im Rohbauzustand sind. Dennoch findet in einer dieser Klassen bereits Unterricht statt.

Die Unterstützung fiel dieses Mal etwas größer aus, da wir einiges Material im Container hatten: Hefte, Bunt- und Bleistifte, Kreide weiß und bunt und Tafelfarbe, buntes DIN-A4-Papier.

St Peter’s Upper Basic &Senior High School

Als wir zu St Peter’s kamen, war etwas anders als sonst: Der ganze Bürotrakt der Schulleitung war abgebrannt. Der Direktor hatte Platz in einem behelfsmäßig eingerichtetem Raum gefunden. Wir haben die gesammelten und gekauften Schulmaterialien übergeben: Zirkelkästen, Geodreiecke und mm-Papier. Wie auch in der UBS heben wir Geometrie-Lehrmaterial für die Tafelarbeit besorgt.

Laptops aus Bochum.
Laptops aus Bochum.

Ein Sponsor aus Bochum hatte uns mit Laptops versorgt, von denen wir 15 für den IT-Unterricht mitgebracht hatten (s. auch Punkt 5). Der IT-Raum ist nach dem Wasserschaden durch ein undichtes Dach wieder her- und eingerichtet. Insgesamt haben wir jetzt die Schule mit 36 Laptops ausgerüstet und den Unterricht damit möglich und effektiver machen können.

Vor unserem Besuch hatte uns der Direktor auf den Briefaustausch zwischen gambischen und deutschen Schülern angesprochen und uns wissen lassen, dass er auch in diesem Schuljahr wieder auf einen Briefaustausch hofft. Zur Erläuterung: Zum zweiten Mal haben wir im letzten Schuljahr einen Briefwechsel zwischen Schülern einer Klasse von St Peter’s und einer 7. Klasse des Hattinger Gymnasiums Waldstraße organisiert. In diesen Briefen (in Englisch) schreiben die Kinder von ihrem jeweiligen Umfeld und Leben. Der Briefaustausch fand pro Schuljahr zweimal statt. Alle bisherigen Schülergruppen waren mit großer Begeisterung dabei.

Briefaustausch
Übergabe der Schülerbriefe

Die Hattinger Schüler haben in drei Tagen zwischen Schulbeginn nach den Herbstferien und unserer Abreise ihre Briefe geschrieben und uns mitgegeben. Wir konnten die Antwortbriefe der gambischen Schüler mit nach Deutschland nehmen, sogar die des letzten Jahrganges haben uns noch einmal Briefe mitgegeben.

Nursery School Yuna

Nursery School Yuna
Nursery School Yuna

Während Jabang von einer Verbindungsstraße durchschnitten wird, liegt Yuna ca. 30 Minuten abseits dieser Straße und ist nur über eine Sandpiste zu erreichen. Hier hat ein Gambier in Eigenregie einen Kindergarten mit Vorschule und ein kleines Gesundheitszentrum errichtet. Das auch geplante Ausbildungszentrum konnte er aus Geldmangel nicht realisieren.

Aus finanziellen Gründen kann das Gesundheitszentrum nur auf ganz kleiner Sparflamme betrieben werden und der Kindergarten mit Vorschule wurden dem Dorf Yuna übergeben, das ihn betreibt.

Nursery School Yuna
Ein Klassenraum der Nursery School Yuna

Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in diesem Gebiet, der Bedarf ist so groß, dass nicht für alle Kinder Platz ist.  Ein Raum für eine weitere Klasse wäre vorhanden, die Bezahlung des Lehrers ist dem Dorf nicht möglich.

Hinweis: Nach unserer Rückkehr haben die Kinder des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ in Hattingen den Erlös des Ernteverkaufs, den die Kinder durchgeführt haben, unserem Verein gespendet. Wir haben mit dieser Spende dem Dorf Yuna unterdessen ermöglicht, einen Kindergärtner für ein Jahr einzustellen. Auch hier haben wir Hefte, Bunt- und Bleistifte, Kreide, Erste-Hilfe-Kästen und Tennisbälle übergeben.

Lower und Upper Basic School Jahaly

Jahaly School
Bälle für Lower und Upper Basic School Jahaly
Schulmaterial
Schulmaterial

Diese Schule kennen wir aus unserer Zeit, als wir uns aktiv im HC Jahaly engagierten. Wir besuchen sie immer auf dem Weg zum General Hospital Bansang (s. Punkt 3) und bringen Schulmaterial zur Unterstützung, so auch dieses Mal (Bunt- und Bleistifte, Hefte, Kreide, Tafelfarbe und Bälle).

 

 

 

1   Unser Container und 14 Fahrräder
2   Das Health Centre in „unserem“ Jabang
3   Unterstützung von Health Centren/Hospitals
4   Unterstützung von Schulen
5  Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
6   Herdbau

Dieses Thema ist seit dem Frühjahr (leider) liegen geblieben, da die Aktivitäten im HC Jabang (s. Punkt 2) Vorrang hatten. Einzig der Stromanschluss des Unterrichtsraumes an das öffentliche Netz ist erfolgt und Tische
und Stühle bei einem Schreiner in Auftrag gegeben. Die notwendigen Anpassungsmaßnahmen des bestehenden Raumes wurden beschlossen: Es müssen Fenster und Lüftung verbessert, Maler- und Fliesenarbeiten durchgeführt werden. 15 Laptops für den Unterricht hatten wir im Container mitgebracht.  Die Aufträge werden kurzfristig vergeben und nach Abschluss dieser Arbeiten werden Lehrer für Computing und Buchhaltung gesucht. Ein Lehrbuch mit Lehrplan ist vorhanden. Dann kann es losgehen!

 

1   Unser Container und 14 Fahrräder
2   Das Health Centre in „unserem“ Jabang
3   Unterstützung von Health Centren/Hospitals
4   Unterstützung von Schulen
5   Weiteres Vorgehen bei der Ausbildung „Buchhaltung“
6   Herdbau


Im Juli hatten wir geplant, mit einem Maurer einen Vertrag abzuschließen. Er sollte eine bestimmte Anzahl Herde pro Monat bauen. So wollten wir mit definierten Schritten gezielt vorzugehen. Diese Initiative hat nicht gegriffen, da wir keinen Maurer gefunden haben (In Gambia hat sich seit dem demokratischen Machtwechsel ein ausgeprägter Bauboom entwickelt, besonders seit dem Herbst 2018).

Wir wollen einen neuen Versuch starten: Mit zwei der jungen Maurer, die die Umfassungsmauer des HC in Jabang mauern, wurde die Situation diskutiert. Beide sind bereit gegen Bezahlung, Herde zu bauen und dabei weitere junge Männer des Dorfes anzulernen. Jadama hat diesen neuen Ansatz vorgeschlagen und übernimmt die Koordination.